Buchtipps

Bründel, H.: Suizidgefährdete Jugendliche. Weinheim, München 1993.

Diekstra, Rene & Gary McEnery: Der letzte Ausweg. Denkanstöße für Selbstmordgefährdete. München: Kabel 1992
Ein sehr persönliches Buch, insbesondere auch für jüngere Menschen oder Jugendliche geeignet mit Anregungen zur Selbsteinschätzung und & Übungen zur Selbsthilfe.

Elsner, Constanze: Sterben - Nein danke!  München: Peter Erd 1991.
Eine Trilogie über den Tod: Den normalen alltäglichen, den gewaltsamen und den selbstverursachten Tod mit dem  durchgängigen Plädoyer für das Leben und einer Sammlung von sehr anregenden Informationen.

Frankl, Viktor E.: Zeiten der Entscheidung. Freibg, Basel, Wien: Herder, 1996
Das Buch bringt eine Zusammenfassung der zentralen Ideen und Hilfestellungen des genialen Psychotherapeuten und Begründers der Logotherapie.

Frankl, Viktor: Das Leiden am sinnlosen Leben. Psychotherapie für heute.  Freiburg, Basel, Wien: Herder 1991
Das Leiden an einer tiefen Sinnlosigkeit und lähmenden Leere ist die Krankheit unserer Zeit.
Viktor E. Frankl hat ein therapeutisches Konzept entwickelt in dem er dieses existentielle Vakuum erfolgreich behandelt. Hier gewährt er einen Einblick in seine Praxis.

Freytag, R./Witte, M. (Hrsg.): Wohin in der Krise? Göttingen 1997.

Giernalczyk, T.: Lebensmüde. München 1995.

Hömmen, Christa: Mal sehen, ob ihr mich vermisst. Menschen in Lebensgefahr. Reinbek: Rowohlt, 1989
Ein Buch für Jugendliche ab etwa 13 Jahren, die selbst nicht mehr weiter wissen. Es enthält Lebensgeschichten und Informationen zum Problem der Selbsttötung und beschäftigt sich mit der Analyse von Motiven, mit Vorurteilen. Außerdem werden Regeln für den Umgang mit Gefährdeten angegeben sowie Möglichkeiten professioneller Hilfsangebote (incl. Adressen) erläutert.

Ide, Helga: Wenn Kinder sich das Leben nehmen. Trauer, Klage und die Zeit danach. Stuttgart: Kreuz-Verl., 1992
Ein Sohn von Helga Ide hat sich mit 18 Jahren in der Schule mit Zyankali vergiftet.
Sie erzählt von ihrem Weg durch die Trauer und von der wertvollen Unterstützung, die sie in einer Selbsthilfegruppe gefunden hat.

Kind, J./Suizidal: Die Psychoökonomie einer Suche. Göttingen 1992.

Lukas, Elisabeth: Auch Dein Leben hat Sinn. Logotherapeutische Wege zur Gesundung. Freiburg, Basel, Wien:Herder, 1991
Diagnose: Depression. Was fehlt Menschen, die ohne reale Bedrängnis von Niedergeschlagenheit und Minderwertigkeitsgefühlen geplagt werden? Hier zeigt eine erfahrene Psychotherapeutin, wie sie mit Hilfe der Logotherapie bei ihren Patienten gerade in kritischen Lebenssituationen den Willen zum Sinn reaktiviert.

Paulitsch, Renate u.  Rauch, Manuela: Von jungen Menschen in seelischer Not. Empirische Untersuchung zur Suizid-Prävention bei Jugendlichen  anhand praktischer Erfahrungen der Stiftung WEIL
Diplomarbeit an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz, April 1999

Pulver, Corinne: Melisandes Tod. Bericht und Betroffenheit. Bern, München: Ed.Hans Erpf, 1994
Corinnes Pulvers Buch ist die beklemmend-eindringliche Beschreibung einer Erfahrung, die sonst nur die anderen machen müssen.

Quinnett, Paul .G.: Warum mit dem Leben Schluss machen? Rat und Hilfe für Gefährdete. Freiburg: Herder, 1990
Der amerikanische Psychologe hat das schwierige Problem, ein Selbsthilfebuch zu dem Thema Selbsttötung zu verfassen, auf eine sehr einfühlsame, direkte und doch zurückhaltende Weise gelöst. Der Leser wird angeregt, sich Zeit zu nehmen und sich auf ein gedankliches Gespräch mit dem Autor über das Für und Wider einzulassen, wobei auch die mögliche Skepsis des Lesers immer wieder angesprochen wird. Der Arzt Michael Heinrich von der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention schrieb das Nachwort über professionelle Hilfen in der Bundesrepublik.

Ringel, Erwin: Das Leben wegwerfen? Reflexionen über den Selbstmord.
Freiburg, Basel, Wien: Herder

Roud, Paul C.: Diagnose: Unheilbar, Therapie: Weiterleben. Stuttgart: Kreuz, 1992.
Für Menschen mit sogenannten terminalen Erkrankungen, welche die Hoffnung auf Heilung nicht aufgeben möchten. Hier sind 10 Fälle sehr ausführlich dokumentiert, in denen trotz ungünstigster Prognose bei schweren Erkrankungen eine Spontanheilung eintrat. Mittlerweile gibt es in den USA mehrere Studien zu diesen Phänomenen.

Schobert, Kurt: Der gesuchte Tod. Warum Menschen sich töten. Frankfurt: Fischer, 1989
Dieses Buch geht den Ursachen suizidalen Verhaltens nach und erörtert Möglichkeiten der Verhütung.

Semper, Lothar: Auf einer Harley Davidson will ich sterben. Weinheim: Anrich, 1996
Auf der Suche nach einer Antwort, was seinen Freund Mark in den Selbstmord getrieben hat, beginnt Benno, sich mit seiner eigenen Existenz, der Frage nach Sinn und Ziel des Lebens zu beschäftigen.

Sonneck, G.: Krisenintervention und Suizidverhütung. Wien: Facultas Universitätsverl., 1985
Ein Leitfaden für den Umgang mit Menschen in Krisen. Mit ausführlichem Literaturverzeichnis

Tausch-Flammer, D. u. Bickel, L.: Wenn Kinder nach dem Sterben fragen. Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher. Freiburg, Basel. Wien: Herder,1994
Wenn Kinder nach dem Sterben fragen, brauchen sie unsere Hilfe. Der Verlust eines nahen oder geliebten Menschen ist für sie ein besonders einschneidendes und unbegreifliches Erlebnis. Die Autorinnen helfen auf  einfühlsame Weise, Tod und Sterben als natürlichen Teil des Lebens anzunehmen und Kinder in ihrem Schmerz und in ihrer Trauer behutsam zu begleiten.

Wolf, Doris: Einen geliebten Menschen verlieren. Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer. Mannheim: PAL 1991
Für Menschen, die den Tod eines nahen Angehörigen betrauern und dadurch selbst im Leben keinen Sinn mehr sehen können. Die Autorin beschreibt zunächst was wir über den Tod wissen sollten (Interkulturelles, Mythen, Trauerverarbeitung etc.) und stellt im 2. Teil konkrete Strategien der Trauerarbeit vor. Ein sehr einfühlsam geschriebenes Buch.