Das Leben - am Ende?

Der Mensch hat die Fähigkeit, sich bewusst für den Tod zu entscheiden. Viele die am liebsten sterben möchten, sehen keine andere Möglichkeit mehr, als sich das Leben zu nehmen. In dieser Zeit steht das Thema Tod im Vordergrund ihres Lebens. Diese Gedanken und Gefühle lassen sich nicht einfach wegzaubern.

Aber es hilft, darüber zu reden...
  • Mit deiner Familie oder deinen FreundInnen - allein das Reden mit jemandem, dem du vertraust, kann dir schon Erleichterung verschaffen.
  • Falls das Reden mit nahen Angehörigen oder FreundInnen für dich schwierig ist, fällt es dir vielleicht leichter, mit einem Aussenstehenden zu sprechen.
    WEIL bietet professionelle Gespräche mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Diese sind geschult, dir zuzuhören.
  • Es könnte auch hilfreich sein, einen Arzt/eine Ärztin zu kontaktieren. Wenn du dich über einen längeren Zeitraum niedergeschlagen fühlst, steckt vielleicht eine Depression dahinter. Hierbei handelt es sich um ein Leiden, das durch eine Störung des chemischen Gleichgewichts hervorgerufen wird. Medikamente und/oder eine Psychotherapie können erfolgsversprechend sein.
  • Alle diese Möglichkeiten sind Angebote und du entscheidest selbst, ob es für dich ein Ende bedeutet oder vielleicht doch einen Anfang...
  • Denn die meisten Menschen, die sich einmal mit Suizid befasst haben, sind froh, dass sie noch leben. Sie wollten nicht ihrem Leben ein Ende setzen, sondern nur dem Schmerz.
  • Du kannst einen ersten Schritt setzen, indem du mit jemandem über deine Gefühle sprichst und auf einen Anfang vertraust.


in Anlehnung an "Befrienders International"